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Den Schwung aus dem Vorjahr mitnehmen

 

Die Marburg Open werden in diesem Jahr vom 21.- 29. Juni als Bestandteil der „German ATP Challenger powered by Tennis-Point“ ausgetragen mit einem Preisgeld von 35.000 Euro plus Hospitality, d.h. alle Profis und Schiedsrichter genießen freien Aufenthalt im Turnierhotel. „Die Hauptsponsoren Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Familie Balzer, S+S Immobilien sowie Kaufhaus Ahrens sind wieder alle an Bord und mit Vita Fitness haben wir einen fünften und damit letzten dazugewonnen, was und sehr freut. Die ATP hat dem Turnier ein erstklassiges Zeugnis ausgestellt und wir haben den Anspruch, uns noch zu verbessern, gerade was die Attraktivität des Rahmenprogramms angeht.“  sagt der Turniermanager und 1. Vorsitzende des Tennis-Verein 1965 Marburg, Heiko Hampl. Und auch der  langjährige Turnierdirektor Peter Zimmermann sieht positive Signale: „Für die Spieler, Sponsoren und Werbepartner ist es natürlich ein großer Anreiz, wenn die Ränge gut besetzt sind und sich die Anlage mit Leben füllt. Der tolle Zuschauerzuspruch aus dem Vorjahr ist natürlich auch Verpflichtung für alle Beteiligten vom Organisationskomitee bis zu den Ballkindern, wieder ein Event auf die Beine zu stellen, das man einfach gerne besucht.“ Der kasachische Titelverteidiger Andrey Golubev, der sich damit auch gleichzeitig internationaler hessischer Meister nennen darf, ist seit seinem Sieg in Marburg von Position 178 der ATP Weltrangliste zwischenzeitlich auf die 70 gestiegen und hatte bei den Australian Open die Ehre, gegen den späteren Champion Stanislas Wawrinka antreten zu dürfen.  Sicher sein bisheriges persönliches Highlight in 2014.

Für Stadtmarketingkoordinator Jan-Bernd Röllmann sind die Marburg Open auch ein Höhepunkt des Jahres und wichtiger Baustein für das Image der Universitätsstadt und seine überregionale Verbreitung. „Es haben schon Sieger der French Open in Marburg ihr Können gezeigt, und wenn man weiß, dass alleine der Livescore im Internet  über 250.000 Mal weltweit aufgerufen wird, dann sind das schon beeindruckende Fakten. Andere deutsche Challenger verkaufen ihren Titel für einen guten fünfstelligen Betrag. Da bin ich sehr dankbar, dass im Namen des hiesigen Challengers die Universitätsstadt durch ihre Nennung den vollen Marketingeffekt erhält.“  Das Turnier wird am ersten Samstag wieder eine Charity mit Patrik Kühnen haben und abends dann die offizielle Eröffnung mit den Gästen des AFK Marburg (Arbeitskreis für Kommunal- und Wirtschaftsfragen). Die Erlöse der Charity werden zum Einen erneut der Kinderklinik zu Gute kommen, aber auch einem Jugendprojekt des TV 1965 Marburg selbst. „Wir werden ein Tenniszentrum aufbauen, das den breiten Einstieg in den Sport ermöglichen soll, unabhängig von Herkunft und finanziellen Verhältnissen der Eltern. Es wird ab Sommer eine Mittags- und Hausaufgabenbetreuung angeboten und ein Bus angeschafft, mit dem Fahrten zu gemeinsamen Turnieren möglich werden, genauso wie Fahrdienst von Schule zum Verein, für den Fall, dass Eltern berufsbedingt den Nachwuchs nicht selbst bringen können.“

Nicht mehr von seinen Eltern gebracht werden muss der Grünberger Julian Lenz, der eine Wildcard des Hessischen Tennis-Verbands erhält und die Plakate und das Turniermagazin mit seinem Konterfei zieren wird. Er wagt im Sommer den Sprung auf die ATP Tour und Marburg wird sein erstes Turnier sein auf dem weiten Weg in die Top 100 sein. Hampl traut ihm ein gutes Turnier zu und sagt: „In 2013 war Julian die Nummer zwei im amerikanischen College Ranking. Wir freuen uns auf ihn, da er sich spielerisch nochmals verbessert hat, vor allem aber physisch stark zulegen konnte. Dass seine Grünberger Entourage eine halbe Tribüne füllt und beste Stimmung mitbringt, ist ein schöner Nebeneffekt. Über hessiche Spitzenspieler freut sich natürlich auch der Präsident des HTV, Dirk Hordorff. Er sagt: “Die Marburg Open sind für unseren Nachwuchs eine tolle Möglichkeit erste Erfahrungen auf der ATP Tour zu sammeln. Das Turnier hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und deshalb freut sich der HTV, dass nicht nur die Sieger der Marburg Open ermittelt werden, sondern auch gleichzeitig die internationalen hessischen Meister der Herren im Einzel und Doppel. Wir wünschen Julian alles Gute und hoffen für uns alle auf ein tolles Turnier.“

 


 

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